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der Pilzschule Rhein-Main

Pilz-Lehr-Wanderungen, durchgeführt vom geprüften Pilzsachverständigen der DGfM,
helfen Ihnen, sich in der Vielfalt der heimischen Pilzwelt zurechtzufinden.
Hier sind Sie richtig, wenn Sie mehr über Pilze lernen wollen
oder überhaupt erst einmal in das Thema einsteigen möchten.
Sie lernen Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger und wichtige Merkmale
zur Unterscheidung kennen und erfahren viel Wissenswertes
über die Rolle der Pilze in den Kreisläufen der Natur.
Hinzu kommen schlichtweg Spaß und Erholungswert
einer Wanderung in der frischen (Wald-)Luft.

In der Regel finden die Veranstaltungen im Rhein-Main-Gebiet statt,
ich komme aber auch gerne zu Ihnen.

Die Termine entnehmen Sie bitte unserem Terminplan
oder Sie vereinbaren Ihren ganz persönlichen Termin für Familie, Freundeskreis,
Firma, Verein, Schulklasse etc., oder wen immer Sie gerne dabeihaben möchten.

zur Anmeldung ->


Übrigens:
im Begrüßungsbild oben finden Sie hinter der Schrift
28 verschiedene Pilzarten, davon 2 „unechte“, nämlich Schleimpilze.
(Die komplette Liste finden Sie weiter unten.)
Einen dieser Pilze werden Sie wahrscheinlich sofort erkennen, den kennen fast alle:
den Fliegenpilz, Amanita muscaria.
Einen Pilz müssen Sie kennen und meiden, wenn Sie „in die Pilze“ wollen:
Grüner Knollenblätterpilz, Amanita phalloides.
Es ist derjenige heimische Giftpilz, der hierzulande für die meisten tödlichen Vergiftungen sorgt.
Und nur 9 der obigen Pilzarten dürfen überhaupt in die Küche.

2,2 bis 3,8 Millionen Pilzarten bewohnen die Erde, so haben Wissenschaftler errechnet,
in Deutschland sind immerhin über zehntausend Arten errechnet.
Aber keine Angst: die müssen Sie nicht alle kennen, um sorgenfrei sammeln zu gehen.

Also: Auf bald im Wald!
Peter Keschner

Geprüfter Pilzsachverständiger der DGfM Deutsche Gesellschaft für Mykologie (Pilzkunde)

 

Die oben abgebildeten Pilzarten, von links oben nach rechts unten:
Specht-Tintling, Coprinopsis picacea, kein Speisepilz
Grüngelbes Gallertkäppchen, Leotia lubrica, giftig
Großer Blut-Helmling, Mycena haematopus, kein Speisepilz
Hallimasch, Albinoform, Armillaria spec., Speisepilz
Prächtiger Saftling, Hygrocybe splendidissima, giftig, zu schonen
Helmlingsart, Mycena spec., kein Speisepilz
Großer Waldchampignon, Agaricus augustus, Speisepilz
Dunkelvioletter Dickfuß, Cortinarius violaceus, Speisepilz
Brauner Scheidenstreifling, Amanita fulva, Speisepilz
Papageigrüner Saftling, Hygrocybe psittacina, leicht giftig, schützenswert
Fliegenpilz, Amanita muscaria, giftig
Hainbuchenröhrling, Leccinum pseudoscabrum, Speisepilz
Lärchen-Haarbecherchen, Lachnellula occidentalis, 1-4 mm groß, kein Speisepilz
Grünspan-Träuschling, Stropharia aeruginosa, Speisepilz
Austern-Seitling, Pleurotus ostreatus, Speisepilz
Violettstieliger Pfirsichtäubling, Russula violeipes, Speisepilz
Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus luridiformis, Speisepilz
Saftling, Hygrocybe spec., kein Speisepilz, schützenswert
Fleischroter Gallertbecher, Ascocoryne sarcoides, kein Speisepilz
Gelblicher Haarstäubling (Schleimpilz), Trichia varia cf., kein Speisepilz
Orangeroter Helmling, Mycena acicula, kein Speisepilz
Unbestimmt gebliebener Becherling, ca. 1 mm große Fruchtkörper, kein Speisepilz
Grüner Knollenblätterpilz, Amanita phalloides, Tödlich giftig!!!
Gemeiner Schildborstling, Scutellinia scutellata cf., kein Speisepilz
Grünspan-Becherling, Chlorociboria aeruginascens cf., kein Speisepilz
Unbestimmt gebliebener Korallen-Pilz, kein Speisepilz
Blutmilchpilz (Schleimpilz), Lycogala epidendrum, kein Speisepilz
Goldgelber Zitterling, Tremella mesenterica, kein Speisepilz

spec. = nicht exakt bestimmte Art aus dieser Pilz-Gattung
cf. =     vergleiche. Bedeutet, daß die Artbestimmung nicht 100%ig,
            insbesondere mikroskopisch, abgesichert ist und es weitere,
            sehr ähnliche Arten dieser Gattung gibt.